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Bayrisches Hauptmünzamt Wappen
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9 Jht. Erste Münzstätte unter Kaiser Ludwig dem Frommen in Regensburg  
     
1158 Gründung der Stadt München (bei den Munichen) mit Münzrecht durch Heinrich dem Löwen auf dem Gelände des Schrannenplatzes (heute Marienplatz) » Gründungsurkunde 1158
   
1180 Pfalzgraf Otto von Wittelsbach erhält das Herzogtum Bayern als Lehen und damit das Münzrecht
   
1295 Zerstörung der Münchner Münzschmiede durch die Bürger wegen des Wertverfalls der Münzen aufgrund des immer geringeren Silbergehaltes und der anschließende Wiederaufbau an der Münzstraße.
     
1307 Überlassung der Münzrechte durch die Herzöge Rudolph I und Ludwig an die „Landschaft“, einer Ständevertretung

1295

   
1506 Münzreform unter Albrecht V. (15.Juli), Ausprägung höherer Münzwerte Prägung des ersten Goldgulden
    
1620 Gründung des Münzdirektoriums durch Kurfürst Maximilian zur Kontrolle des Münzwesens
   
1705 - 1714 Österreichische Besatzungszeit, in der Münze werden österreichische Münzen geprägt.
      
1809 Umzug der Münze in das Alte Marstallgebäude am Hofgraben und Pfisterbach, welches von Herzog Albrecht V. 1563 bis 1567 erbaut und 1809 von Andreas Gärtner umgebaut wurde. Als Zentrale Münze erhielt die neugeschaffene „moneta regia“ die Bezeichnung Haupt – Münzamt, welche sie nach Auflösung der anderen Münzen in Bayern beibehielt. 1809
   
19. Jht. Erweiterung und Modernisierung der Münze
   
1862/63 Erweiterungsbau zur Maximilian Straße
     
1871 Gründung des Deutschen Reichs und Übergang der Münzhoheit auf das Reich Anteil der Prägemenge des Bayerischen Hauptmünzamtes 12 – 14 % entsprechend der Einwohnerzahl. Vergabe der heute noch gültigen Münzzeichen entsprechend der Prägemenge. München erhält das Prägezeichen „D“. uhlhorn1890
   
1939 - 1945 Teilweise Zerstörung der Gebäude der Münze (Wiederaufbau 1950 –1962)
   
1945 Übernahme der Münzhoheit durch den Alliierten Kontrollrat
     
1947 Aufgrund der Kleingeldknappheit Prägung von 5 Pfennigstücken mit Restbeständen von Zinkplättchen aus der Inflationszeit als erste deutsche Nachkriegsprägung. schuler1960
   
1947/48 Herstellung der Urstempel für die Währungsreform
   
1948 - 1949 Prägung der Münzen mit der Aufschrift „BANK DEUTSCHER LÄNDER“ mit den Nennwerten von 1,5,10 und 50 Pfennig.
     
1950 „Scheidemünzengesetz“, Prägeanteil des Bayerischen Hauptmünzamtes 26 % an den bundesdeutschen Umlaufmünzen praegsaal1970
   
1951 Verlegung der Falschgeldstelle vom Reichsbankdirektorium an das Bayerische Hauptmünzamt bis 1962
   
1972 Herstellung der Medaillen für die Olympiade in München
   
1986 Umzug in das neue Gebäude an der Zamdorfer Straße  
    1986
1990 Wiedervereinigung und Abgabe von 5 % der Prägemengen an die Staatliche Münze Berlin
   
1997 7. August: Start der Euro – Produktion durch den damaligen Bundesfinanzminister Theo Waigel. Einmalig wurden alle deutschen Münzzeichen in einer Münzstätte geprägt.
   
1999 Beginn der Massenproduktion der gemeinsamen europäischen Währung.
     
2002 01. Januar: Der Euro wird alleiniges Zahlungsmittel. In München wurden allein zur Einführung 3,57 Milliarden Münzen geprägt.  
     
2006 01. Januar: Das Hauptmünzamt wird Wirtschaftsbetrieb des Freistaates Bayern  
     
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